Posts Tagged ‘eCommerce’

Fazit des Social Commerce Forums

Publiziert: 5. Juli 2009 in Trends von KMTO

Björn bringt es auf seinem Blog gut auf den Punkt – uns es passt perfekt zu den gestrigen Aussagen:

  • E-Commerce ist nicht in der Krise – schon gar nicht im Mode-Bereich
  • Excellentes E-Commerce im Modebereich bedeutet zunächst einmal eine saubere Prozessabbildung (”von Google bis zur Haustür” / Matthias Schrader) plus eine fesselnde Produktinszenierung.
  • Wenn man Social Commerce auf Bewertungen reduziert, dann ist das zu kurz gegriffen. (Jochen Krisch)
  • Potentiale von Social Commerce im Modebereich bieten Echtzeit-Verkaufsinszenierungen und die Integration von portablen Netzwerken

Gute Organisation ist die Basis, auf der Echtzeit- Inszenierungen des Shopping- Erlebnisses (nicht der Produkte [kmto]) funktionieren und dem eCommerce ein neues Element hinzufügen.

Lohnenswert auch die anschließende Diskussion mit den beiden Top- Experten Hagen Fisbeck (@hagen) und Jochen Krisch (@jkrisch):

Link: Social Commerce FORUM: Herausforderung - Fashion 2

Link: Social Commerce FORUM: Herausforderung - Fashion 2

Deutschland Weltmeister im eCommerce beim Pro-Kopf-Umsatz

Publiziert: 4. Juli 2009 in Zahlen von KMTO

Spannende Zahlen, die TNS Infratest da präsentiert. Wenn man sich die Treiber des eCommerce in Deutschland anschaut, passt das aber auch gut zu uns:

„Mass Customization“ als neuer Wachstumstreiber

  • hohe Preistransparenz
  • günstigere Vertriebskosten
  • emotionale Ansprache der Kunden
  • Treiber der kommenden Jahre sind vor allem Mobile Commerce, sowie
  • die interaktive Beteiligung der Verbraucher (Web 2.0)

Die wichtigsten Zahlen:

- der weltweite E-Commerce-Umsatz im Jahr 2008 stieg um 33 Prozent auf 7,4 Billionen Euro gegenüber dem Vorjahr

- allein in Deutschland 637 Milliarden Euro, was einem Marktanteil von 8,6 Prozent weltweit entspricht

- Deutschland in Europa 2008 bezogen auf den E-Commerce-Gesamtumsatz mit Marktanteil von 31 Prozent vor Großbritannien auf Platz 1

- bis Jahr 2010 soll der E-Commerce-Umsatz in Deutschland um weitere gut 30 Prozent auf geschätzte 816 Milliarden Euro steigen

- beim E-Commerce-Pro-Kopf-Umsatz ist Deutschland heute weltweit führend (2008: 913 Euro)

- sogar noch mehr als Bürger in den USA (906 €)

- B-2-C Umsätze Deutschland 2008: 75 Milliarden Euro, weltweiter Marktanteil von knapp 10 Prozent

- bis 2010: nahezu verdoppeln und auf 145 Milliarden Euro steigen

- E-Commerce-Pro-Kopf-Umsatz in Deutschland bis 2012 auf mindestens 1.444 Euro steigen (rund die Hälfte)

- B-2-B 2008 Deutschland: 562 Milliarden Euro (weltweit 7 Billionen Euro)

- weltweiter Marktanteil von Deutschland betrug hier 8,4 Prozent.

>> via Perspektive Mittelstand: Studie: Deutschland überholt beim E-Commerce-Pro-Kopf-Umsatz die USA

Der aktuelle Leitfaden für den eCommerce

Publiziert: 27. Mai 2009 in Maßnahmen von KMTO

Der neue eCommerce Leitfaden in der 2. Auflage ist da und möchte wie immer Unternehmen helfen, die sich noch nicht oder nur wenig mit eCommerce beschäftigen. Dazu gibt es auf 317 Seiten auch Hinweise zum Geschäft ins Ausland. (Kostenloser Download auf dieser Seite unten.)

“Viele Unternehmen lassen sich dadurch von einem Engagement im [eCommerce] abschrecken oder stellen ihre Aktivitäten entmutigt wieder ein. Genau hier setzt dieser Leitfaden an.”

Der Leitfaden ist ein praktischer Wegweiser durch die Welt des eCommerce und beschäftigt sich in Texten, grafischen Übersichten, Checklisten, Tabellen und einem Fallbeispiel u.a. mit

  • Shop-Auswahl
  • E-Commerce-Recht
  • Zahlungsabwicklung
  • das Risiko- und Forderungsmanagement
  • Verkauf ins Ausland

Der eCommerce Leitfaden ist eine Gemeinschaftsaktion und kann hier kostenlos geladen werden:

>> via Der E-Commerce-Leitfaden

Lifestyle Trends im Handel

Publiziert: 18. Februar 2009 in Veranstaltungen, Workshops von KMTO

Nach 3 Tagen Ambiente, die “längste Konsumgütermesse der Welt”, kann man eines mit Gewißheit sagen: es gibt keine Trends mehr, nur noch einen Meta- Trend: Komplexität. Trends finden in vielen Sub-Kulturellen Wertegemeinschaften statt, die sich dynamisch ändern. Das Ziel für den Handel muss es also sein, Sortimente zu finden, die zu diesen Wertegemeinschaften passen und sich diesen immer wieder anpassen. Die Mode- Branche zeigt, wie das geht.

Erst dann kann der Handel von dem enormen Potenzial des Multi-Channel-Vertriebs voll profitieren. Immerhin wird dem stationären Handel das größte Wachstum im eCommerce prophezeit. Die Zahlen des letzten Jahres bestätigen zudem diese Vor-Sicht.

Unter exakt diesem Thema stand dann auch mein Vortrag zum Powerfrühstück, das von der Messe Frankfurt und dem Europäischen Verband Lifestyle ausgerichtet wurde.
(Achtung: die Folien dienen nur der Illustration der mündlichen Präsentation und widersprechen dieser auch schon einmal.)

Download (PDF): Lifestyle Trends im Handel

Die Präsentation direkt:

Die Trends aus dem Chart Seite 39 werden hier ausführlicher beschrieben.

eCommerce für Einsteiger

Publiziert: 22. Dezember 2008 in Beratung von KMTO

Sie finden das Wachstum im eCommerce spannend? Aus irgendeinem Grund, haben Sie sich aber noch nicht weiter damit beschäftigt? Dann gibt es hier den richtigen Artikel. Mein Fachbeitrag zur grundsätzlichen Dynamik des Geschäftes über digitale Kanäle:

Wer ist der größte Online Shop der Welt?
Die Antwort ist einfach: Google. Die beliebteste Tätigkeit der Kunden ist die Information über Angebote vorab via Google. Aus diesem Grund verdient Google Milliarden mit kontext- sensitiven Anzeigen, also Werbung, die zur Suche des Kunden passt. Niemals ist Werbung besser geschaltet, als in dem Augenblick, in dem der Kunde etwas sucht. Dass Google eine eigene Produktsuche betreibt, ist bei der Menge an “normalen” Suchanfragen fast schon nebensächlich. Weiter >>

(Auszug aus meinem Fachartikel in der Digest)

Erlösmodelle für Communities

Publiziert: 15. Dezember 2008 in Community von KMTO

Wie verdient man mit Communties Geld? Neben der allgegenwärtigen Werbung, zeigt SocialNetworkStrategien drei weitere Wege: WoM, Crowdsoursing & Social Commerce. Das Besondere – alle sind interaktiv, passen also zum Medium. Sie nutzen die Möglichkeiten der Kommunikation, ein Vorteil den andere Medien nur bedingt ermöglichen. Ich räume diesen Ansätzen schon immer höhere Priorität ein.

Die vier Richtungen einer Internetstrategie (siehe Vortrag, Chart 33) – Presence (Information) – Integration (Kommunikation) – Transformation (Transaktion) – Konvergenz – sind am Ende nur Wege hin zu der Erkenntnis, daß alle Vier zusammen gehören. Erst eine integrierte Strategie schöpft das volle Potenzial aus. Genau deswegen ist das Internet auch ein Marketinginstrument, und kein neuer Werbekanal.

Nun aber zu den drei Modellen:

1) WoM – was TRND macht, nämlich großangelegte Produkttest zum Anfeuern der Mund-zu-Mund-Propaganda, können andere Communities auch. Markenartikler Unternehmen können dazu eigene Plattformen aufbauen, sollten aber zunächts die bestehenden nutzen (StudiVZ, wer-kennt-wen, Facebook etc.).

2) Crowdsourcing – beginnt zeitlich früher. Bereits bei der Entwicklung von Produkten, Verpackungen, Anzeigen kann man die potenziellen Kunden einbinden. Das geht auf offenen oder geschlossenen Plattformen.

3) Social Commerce – beginnt nach dem WoM. Das Zusammenspiel von Communities und z.B. Shopping Clubs zeigt, wie gut das funktionieren kann. Die Shopping Plattform muss natürlich zu den sozialen Merkmalen der Community passen.

Diese drei Varianten greifen direkt in die Marketing- Bereiche Angebot und Vertrieb ein, die dritte Säule Kommunikation kann dann entsprechend moderner Dialog- Ansätze geplant werden.
(Für Profis: deshalb ist die Unterteilung Product, Price, Placement, Promotion unnützt. Price ist für den Kunden immer Teil des Produkt/Leistungs- Mixes, also Angebot.)

>> via SocialNetworkStrategien:Die künftigen Erlösmodelle für Social Networks – So wird die Zukunft aussehen

Internet im Handel 2008

Publiziert: 20. November 2008 in Zahlen von Administrator

Aktuelle Zahlen einer Studie der Universität Köln. Auch KMU sind online, hinken aber ein paar Jahre hinterher. Besser trifft es wahrscheinlich folgende Aussage: der private Nutzen des Internet wird erkannt, der wirtschaftliche nur zögerlich:

- Nutzung überwiegend für E-Mails, das Online-Banking und die Informationsrecherche
- nur 20,3 % kennen Web 2.0 nicht

- 9,4 % setzen interaktive Bewertungssysteme, 8,9 % Tag-Wolken und 7,7 % News-Feeds ein