Posts Tagged ‘Crowdsourcing’

Zahlen zur Gestaltung und Bewerbung von Communities

Publiziert: 1. September 2009 in Community, Zahlen von KMTO

Eine qualitative Studie unter 172 Community Nutzern zeigt interessante Zahlen zur Gestaltung und Bewerbung von Communities. Es wurden 14 große Netzwerke und 46 Communities befragt.

Da die Informationen sehr umfangreich sind, lohnt sich ein direkter Besuch der Seite: Online Communities: Was User wirklich wollen.

Gefragt wurde nach Präferenzen der Nutzer oder der Unternehmen, Wirkungszusammenhänge sind also mit Vorsicht zu geniessen (also z.B. die Frage ob Flyer wirken). Dennoch gibt es ein paar Klassiker. So funktioniert Mund-zu-Mund- Empfehlung am besten. Gestützt wird diese von direkten Online- Maßnahmen zum Crowdsourcing (Werbung).

Die wichtigsten Funktionen dienen den Nutzern, um mit bestehenden Freunden in Kontakt zu bleiben (Kostenloser Zugang, Geburstagserinnerung, Suchfunktion etc.). Die typischen Verdächtigen zur Motivation der Nutzer wie Ehre und Selbstdarstellung sind hingegen – zumindest in der direkten Befragung – relativ unwichtig.

Die Nutzer sind in bis zu maximal drei Communities aktiv – dabei bezeichneten sich 87% der Befragten als aktive Nutzer. Interessant ist der hohe Aktivitätsgrad in Facebook, der als Einziger nicht mit der Anzahl der Mitglieder korreliert.

Spannend wäre eine Unterscheidung hinsichtlich der Erfahrung der Nutzer gewesen, da neue Nutzer typischerweise nur einen Teil der Funktionen nutzen und wünschen und erst später nachziehen.

Grundlage ist eine Studie der Fachhochschule Bonn-Rhein-Sieg und der Freundliche Netzwerke GmbH.

Erlösmodelle für Communities

Publiziert: 15. Dezember 2008 in Community von KMTO

Wie verdient man mit Communties Geld? Neben der allgegenwärtigen Werbung, zeigt SocialNetworkStrategien drei weitere Wege: WoM, Crowdsoursing & Social Commerce. Das Besondere – alle sind interaktiv, passen also zum Medium. Sie nutzen die Möglichkeiten der Kommunikation, ein Vorteil den andere Medien nur bedingt ermöglichen. Ich räume diesen Ansätzen schon immer höhere Priorität ein.

Die vier Richtungen einer Internetstrategie (siehe Vortrag, Chart 33) – Presence (Information) – Integration (Kommunikation) – Transformation (Transaktion) – Konvergenz – sind am Ende nur Wege hin zu der Erkenntnis, daß alle Vier zusammen gehören. Erst eine integrierte Strategie schöpft das volle Potenzial aus. Genau deswegen ist das Internet auch ein Marketinginstrument, und kein neuer Werbekanal.

Nun aber zu den drei Modellen:

1) WoM – was TRND macht, nämlich großangelegte Produkttest zum Anfeuern der Mund-zu-Mund-Propaganda, können andere Communities auch. Markenartikler Unternehmen können dazu eigene Plattformen aufbauen, sollten aber zunächts die bestehenden nutzen (StudiVZ, wer-kennt-wen, Facebook etc.).

2) Crowdsourcing – beginnt zeitlich früher. Bereits bei der Entwicklung von Produkten, Verpackungen, Anzeigen kann man die potenziellen Kunden einbinden. Das geht auf offenen oder geschlossenen Plattformen.

3) Social Commerce – beginnt nach dem WoM. Das Zusammenspiel von Communities und z.B. Shopping Clubs zeigt, wie gut das funktionieren kann. Die Shopping Plattform muss natürlich zu den sozialen Merkmalen der Community passen.

Diese drei Varianten greifen direkt in die Marketing- Bereiche Angebot und Vertrieb ein, die dritte Säule Kommunikation kann dann entsprechend moderner Dialog- Ansätze geplant werden.
(Für Profis: deshalb ist die Unterteilung Product, Price, Placement, Promotion unnützt. Price ist für den Kunden immer Teil des Produkt/Leistungs- Mixes, also Angebot.)

>> via SocialNetworkStrategien:Die künftigen Erlösmodelle für Social Networks – So wird die Zukunft aussehen

Xtopia 2008, Berlin, Tag 2

Publiziert: 18. November 2008 in Veranstaltungen von Administrator

Der Tisch, den man mit den Fingern bedient. Live auf der Xtopia

Digitaler Tisch

i) Crowdsourcing:
- Outsourcing an eine Crowd (Beispiel im Vortrag: “Kreative”: Teilnehmer 42% Profis, 38% Studenten)

Threadless – die Mutter des Crowdsourcing

Relevanz

Publiziert: 6. November 2008 in Strategie von Administrator

“Menschen erkennen einander am Klang Ihrer Stimme.” Cluetrain Manifest

Alle Politiker, die emsig über den Erfolg von Obama nachdenken, sei dies auf den Weg gegeben. Und allen Unternehmen auch. Vorher brauchen Sie die neuen Technologien nicht einsetzen.

Der erste Twitter Präsident der Welt

Der erste Twitter Präsident der Welt

-> “Following me” bedeutet, daß Obama lesen kann was 40licious schreibt und umgekehrt. Damit kann jeder jederzeit den Präsidenten direkt “ansprechen”.

Ranking der Social Networks

Publiziert: 31. Oktober 2008 in Zahlen von Administrator

Aktuelle Zahlen von Nielsen, zum einen dynamisch nach Wachstum, angeführt von Twitter:

Vergrößern<%popup(20081031-weltweit_grössten_Social_Networks_Wachstum.jpg|519|277|Die weltweit grössten Social Networks nach Wachstum)%><%image(20081031-weltweit_grössten_Social_Networks_Wachstum.jpg|319|177|Die weltweit grössten Social Networks nach Wachstum)%>

Zum anderen statisch nach Mitgliederzahlen, angeführt von MySpace:

Vergrößern<%popup(20081031-weltweit_grössten_Social_Networks_Größe.jpg|534|285|Die weltweit grössten Social Networks nach Größe)%><%image(20081031-weltweit_grössten_Social_Networks_Größe.jpg|334|185|Die weltweit grössten Social Networks nach Größe)%>

Bei MySpace scheint die Grenze des Wachstums erreicht, mal schauen, wie Facebook sich weiterentwickelt. Kann es Xing in Deutschland den Rang ablaufen?

>> via DCC Agenturblog: Die weltweit grössten Social Networks

Die Calli Marke

Publiziert: 2. September 2008 in Strategie von Administrator

Da hat vor einiger Zeit mal jemand gefragt, ob auch Menschen eine Marke sein können und wie man das vermarktet. Ein wirklich “runder” Ansatz (in jeder Beziehung des Wortes) ist mir nun im Netz über den Link gelaufen: Calli. Der Mann macht einen Video- Podcast zu dem, was er kann – Fußball (ist ja auch rund). Und der wird dann über alle nur denkbaren Kanäle vermarktet. Mit beachtlichen Zahlen:

“Mehrkanal-Strategie (calli.tv, hiClip – Netzwerk, Sport1, Premiere Fernsehen, Sat1, RTL, Unister, Koeln.de, Express, Sportme, eigener Youtube Channel, usw.) mit über 20 Mio PI`s im Monat”

Und so neu, daß es noch nicht aufgelistet wurde: dailyme.tv, also auf dem Handy.

Dazu gibt es neben jeder Menge Merchandising auch den Calli selber. Z.B. für Expertengespräche. Und mit etwas Glück wird das gleich ein Video- Podcast. Das wäre dann Crossmedia. Eine runde Sache also.

>> anschauen unter: calli.tv

Radikale Kundenorientierung

Publiziert: 28. April 2008 in Strategie von Administrator

Was ich immer schon einmal sagen wollte:

“das Web 2.0 ist im Kundendialog angekommen”

So die Beratung Client Vela. Die wichtigsten Aussagen der Studie im Espresso-Stil:
- effizient und effektiv Kunden binden
- schnell wandelndes Verhalten der Konsumenten
- stärker als bisher personalisiert und empfängerorientiert
- einen echten Mehrwert bieten
- Kunden entsprechend ihrer Lebenswelt ansprechen
- Tools wie Mashups, Tagging oder Podcasts
- Web 2.0-Aktivitäten als Teil der übergeordneten Dialogstrategie
- die wichtigsten Differenzierungsmerkmale der Zukunft liegen in der Emotionalität und Individualität.

Das sind wichtige Meilensteine einer Marketing 2.0 Strategie. Sie zeigen, warum “die Kunden der Weg sind” und Marketing eine dynamische Unternehmensaktivität geworden ist.

>> acquisa: Kundendialog via Web 2.0 hat Zukunft