Heute ein Tip für meine Studenten: der Fabian Liebig hat mich gebeten, auf ein kostenloses Angebot für Studenten aufmerksam zu machen. Nach einem kurzen Test, mache ich das gerne.
Unter: http://bookboon.com/de/studium/marketing/ kann man sich Grundlagenliteratur zum Marketing herunterladen. Das geht einfach und man muss noch nicht mal seine Daten hinterlassen – ist also wirklich umsonst.
Das Angebot umfasst vor allem Basis- Wissen: Markenbewertung, Markencontrolling, Kundenbindung etc.. Damit können auch Experten ihr Wissen wieder auffrischen und haben zugleich ein Blick auf die Rahmenmodelle im Marketing. Anfänger finden eine gute Einführung in die Themen des Marketing. Ich möchte die Adresse auch für die vielen Web- Marketing- Arbeiter empfehlen, denn oft genug fehlt es an Grundlagen- Wissen.
Der Vorteil für mich: ich kann die Bücher auf meinen eBook Reader laden (der von Sony, der kann die meisten Formate) und habe somit immer eine kleine Basis- Bibliothek parat, wenn ich neue Ansätze einordnen möchte. Urteil: schick und gut umgesetzt.
Gestern lief mit sehr großem Erfolg die Aktion “Ein Herz für Blogs“. Da meine Lieblingsblogs in der Blogroll stehen (rechts aussen: “Lesenswert”) und sich sozusagen von selbst empfehlen, gibt es von dieser Stelle Tipps für das vielleicht größte Problem der Blogschreiber:
Schreibhemmung.
Einfach anfangen: Der Computer ist nur eine Maschine. Er bewertet nicht, kritisiert nicht und bildet geduldig jene Wörter ab, die wir eingeben.
Ideen einem Diktiergerät anvertrauen: Der Weg übers Mündliche hilft, wenn wir über eine Sache reden, aber (noch) nicht schreiben können.
Notizen sammeln und notieren: Wenn jeder Gedanke einen Zettel bekommt, können wir die Reihenfolge beliebig verändern. Zudem schmecken die ausgesonderten hervorragend unserem Freund, dem Papierkorb.
Stolz sein: auf einzelne Formulierungen, Satzfetzen, Ideen.
Mit jemandem darüber reden: Heinrich v. Kleist dazu in seinem Aufsatz „Über die allmählige Verfertigung der Gedanken beim Reden“: „[…] Und siehe da, wenn ich mit meiner Schwester davon rede, welche hinter mir sitzt und arbeitet, so erfahre ich, was ich durch ein vielleicht stundenlanges Brüten nicht hervorgebracht haben würde“ (Kleist 2007: 27).
Grübeln (Brüten) vermeiden: Wenn’s nicht wird, wird’s nicht (toller Satz!). Nutzen Sie die Zeit für andere Dinge, am besten körperlich. Ihr Unterbewusstsein wird es richten.
Die Ideen kommen aus dem Buch von Jens Kegel: “Selbstvermarktung freihändig; Schreiben fürs Reden – auch gegen den Strom”
Nummer 5. sollte für die meisten Blogger leicht umzusetzen sein – aber Achtung! Es ist das persönliche Gespräch gemeint, kein Twitter oder Facebook oder so.
In seinem Buch räumt er auch gleich mit zwei Mythen der Kreativbranche auf:
Mythos 1: Im Team entstehen neue Gedanken schneller und effektiver.
Mythos 2: Brainstorming ist Viagra fürs Gehirn und lässt neue und vor allem kreative Ideen sprießen.
Beide stimmen nicht. Liebe Blogschreiber: Die beste Kreativität entsteht beim Individuum und wiederum dann am Besten, wenn dieses alleine und in angenehmer Athmosphäre schreibt. Na, wenn das kein Grund zum Bloggen ist!
Nun ist es da. Das Buch, daß Anzug- und Jeansträger locker zusammengebracht hat (<- der ist 2-deutig ;-). Aus dem IT Gipfel der Bundesregierung entstand u.a. ein Treffen der Generationen. Vorstände großer Konzerne und Digitalisten tauschten sich aus, fanden Gemeinsamkeiten, klärten Klischées und hatten deutlich mehr Spaß miteinander, als gedacht. Das gedruckte Werk gibt es zur CeBIT, das digitale Vor-Ab-Bild schon jetzt:
Ich hatte das Vergnügen, die Betrachtungen zum “Standort Deutschland” zu editieren, bedanke mich mit einem endlosen Schmunzeln bei meinen fantastischen Mit- Autoren und empfehle das Lesen aus einem Grund: hier wird aus dem Nähkästchen geplaudert. Experten zeigen offen Ihr Wissen. Wo hat man das schon.
Ein neues Buch der Semantic Web Group bietet einen Überblick zu Ansätzen, Technologien und Anwendungen semantischer Techniken.
“Das Buch, das bei Springer verlegt wurde, dokumentiert die Konvergenz zwischen Social Software und Semantic Web-Technologien und stellt die technischen, organisatorischen und kulturellen Veränderungen dar, die das Social Semantic Web begleiten”
Das Werk ist in vier Abschnitte untergliedert. Diese werden ausführlich auf der Website Sematic-web.at erklärt (siehe Link unten).
Abschnitt 1 – leichter Einstieg in das Web 2.0 und seine Entwicklungsperspektiven.
Abschnitt 2 – Überblick über zentrale Technologien und Methoden des Social Semantic Web.
Abschnitt 3 – zeigt bestehende Anwendungen.
Abschnitt 4 – Betrachtung aus einer sozialwissenschaftlichen Perspektive.
Modernes Marketing als “Espresso Buch” – das Weblog Marketing Welten gibt es jetzt in der Version 1.2 als Blogbuch.
Marketing 2.0 Der Kunde ist Kanzler – die neue Demokratie im Marketing.
Über 100 aktuelle Anregungen aus der Welt der modernen Kommunikation. Am besten bei einem Kaffee oder Tee. Version 1.2, neu: Deckblatt, Einleitung, Layout
Da haben Olivia und Oliver etwas Wunderbares produziert. Also möchte ich meinen Amazon- Kommentar auch hier hinterlassen:
Quadratisch, Praktisch, Gut Das Format passt in jede Handtasche – der Inhalt in jeden Kopf. Wunderbar für unterwegs, erfährt man über Second Life, was wirklich wichtig ist.
Dabei ist der Aufbau des Buches so gut gelungen, das man alles einfach versteht und sich dank der Hinweise sofort wohl fühlt im “Zweiten Leben”.
Selbst wenn man den “Blutiger Anfänger” Status dank des Buches schnell überwunden hat, hilft es immer noch weiter. Dann fühlt man sich nicht nur wohl, sondern heimisch. Web 3.0, was willst du mehr. Ausser vielleicht einen Preis von 9,90€. Der hätte es auch getan. Aber Zeit ist Geld und die 5 Euro mehr, waren mir viele Stunden Zeitersparnis wert.
Und was mich schon immer interessiert hat: der Zusatz “Second” steht ja für gebrauchte Ware, wie in “Second Hand”. Warum verbindet man das nicht mit dem “Second Life”? Das wäre doch mal ein Service: leihe Dir ein gebrauchtes Leben. Einfach, unkompliziert, unterhaltsam.
So könnten zudem jede Menge “tote” Nutzer wiederbelebt werden. “Ich übernehme ein Leben!”